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Dackellähme ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine Wirbelsäulenerkrankung. Weil die Dackelrassen von dieser Krankheit besonders oft betroffen sind, musste der Dackel als Namensgeber für die Dackellähme herhalten. Doch kommt die Dackellähme auch bei anderen Hunderassen vor und bei manchen sogar ebenfalls gehäuft (siehe unten Punkt D.5.1 Risikorassen). Vom Dackel und Hund abgesehen, sprechen sogar manche Katzenhalter von der Dackellähmung bei ihrer Katze. Dies ist dann allerdings eine zu weite Ausdehnung des Begriffs, die über die erbliche Vorbelastung als Kennzeichen dieser Krankheit weit hinaus geht. Abgesehen von solchem Sprachwitz ist Dackellähme alles andere als spaßig - im Gegenteil: bei der Dackellähme handelt es sich um eine besonders schwere Form des Bandscheibenvorfalls und ist dann in stark ausgeprägten Fällen durchaus vergleichbar mit der Querschnittslähmung beim Menschen.
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Herzwürmer gehören unter den Wurmparasiten zu den am meisten gefürchteten Würmern. Allein die Vorstellung, dass sich die bis zu 30 Zentimeter langen Würmer in der Lunge und im Herzen unseres Hundes eingenistet haben, ist ekelerregend. Darüber hinaus endet die Herzwurmerkrankung unerkannt und unbehandelt meistens tödlich für den Hund. Und selbst dann wenn sie erkannt wird, kann es zu spät sein, wenn sich schon zu viele Würmer im Körper des Hundes angesiedelt haben. Ein Abtöten der Herzwürmer kann dann zu folgenschweren Komplikationen wie Embolien durch die toten Würmer in der Blutbahn und zu zu heftigsten Reaktionen des Immunsystems durch das abgestorbene fremde Eiweiß führen, was geschwächte Hunde oft nicht überleben. Die nachfolgende Dokumentation erklärt dem Hundehalter wie es zur Herzwurmerkrankung kommt und wie man ihr vorbeugen kann. Darüber hinaus wird erklärt, wie man die Symptome eines Herzwurmbefalls erkennt und welche Therapieoptionen sich aus den jeweiligen Krankheitsstadien ergeben.
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Hautprobleme sind beim Hund oft ein sehr langwieriges Thema. Allein für die korrekte Diagnosestellung bedarf es manchmal mehrerer Ansätze. Ist dies gelungen, ist für die nachfolgende Therapie viel Konsequenz und Geduld gefragt. Neben dem zeitlichem Aufwand können auch erhebliche Kosten für Labor und Medikamente hinzu kommen. Für den Hund selbst sind die Hautprobleme oft auch mit einen starken Leidensdruck verbunden, quälender Juckreiz, manchmal breitet sich die Krankheit auch noch weitflächig über die Haut aus. Kratzen und Beißen an den Wunden führen zu Hautinfektionen und machen die Situation für den Hund unerträglich. Ist dazu die Krankheit auch noch ansteckend, muss der Hund auch noch von anderen Hunden isoliert gehalten werden. Diese Dokumentation soll dem Hundehalter einen Überblick über die häufigsten Hautprobleme beim Hund geben.
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Mit Mittelmeerkrankheiten sind umgangssprachlich eine ganze Reihe von Krankheiten gemeint, von denen Hunde aus wärmeren Gebieten, insbesondere aus Süd- und Südost-Europa befallen sein können. Dabei ist die Bezeichnung 'Mittelmeerkrankheit' keine medizinische Kategorie. Man könnte diese Hundekrankheiten auch als Reisekrankheiten des Hundes bezeichnen, denn auch Hunde, die dort nur zeitweise Urlaub machen, sind den Krankheitserregern ausgesetzt und können manchmal viele Monate später schwer erkranken. Unbehandelt oder zu spät erkannt führen viele dieser Krankheiten oft zum Tod des Hundes. Zu den Mittelmeerkrankheiten zählen insbesondere die Anaplasmose, Babesiose, Borreliose, Ehrlichiose, Dirofilariose, Hepatozoonose und Leishmaniose - mit denen wir uns in dieser Dokumentation
übersichtsweise befassen.
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Die Borreliose ist eine durch einen Zeckenstich übertragene, bakterielle Infektionskrankheit.
Wenn die Borreliose-Erkrankung frühzeitig erkannt wird, lässt sie sich meistens gut behandeln. Unerkannt und unbehandelt kann die Krankheit jedoch für den Hund ein langes, schmerzhaftes Leiden bedeuten. Mit dieser Dokumentation soll der Hundehalter unterstützt werden, möglichst früh die wesentlichen Symptome einer Infektion mit den Borrelien-Bakterien zu erkennen, um dann - gut informiert - , zusammen mit dem Tierarzt, die besten Entscheidungen für den kranken Hund zu treffen.
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