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Textbeiträge zur Ersten Hilfe
Beschreibung der Kategorie Textbeiträge zur Ersten Hilfe (UPK)
Pfotenballen belastet der Hund bei fast jeder Bewegung: beim Laufen, Rennen, Springen - ja selbst beim Stehen werden die Zehenballen ständig belastet und sind durch Dornen, spitze Steinchen, Scherben und vieles Andere Verletzungen ausgesetzt. Bei einer tiefen Schnittverletzung am Pfotenballen kann der Hund viel Blut verlieren. Dazu kann Schmutz in der Wunde zu langwierigen bakteriellen Infektionen führen. Für den Hund sind die Ballenprobleme oft sehr schmerzhaft. Der Ersthelfer übernimmt die Erstversorgung des Hundes und entfernt Fremdkörper wenn dies leicht möglich ist und bringt einen Pfotenverband an. Ausser in wirklichen Bagatellfällen sollte sich ein Tierarzt die Pfote ansehen und über das weitere Vorgehen entscheiden.
Weiterlesen: Ballenverletzung
Je nachdem welche Körperstelle betroffen ist, wird ein Insektenstich in aller Regel harmlos sein - in seltenen Fällen aber, wenn zum Beispiel ein Wespenstich oder Bienenstich im Rachenbereich erfolgt ist - kann es lebensgefährlich werden. Beim Bienenstich ist im Gegensatz zum Wespenstich mit dem Verbleib des Stechapparates der Biene, das ist die Giftdrüse, Pumpmuskel und Gift-Stachel an der Einstichstelle zu erwarten.
Weiterlesen: Insektenstich
Je nachdem welche Körperstelle betroffen ist, wird ein Bienenstich in aller Regel harmlos sein - in seltenen Fällen aber, wenn die Biene im Rachenraum gestochen hat ist - kann es lebensgefährlich werden. Beim Bienenstich ist im Gegensatz zum Hummel, Wespen- oder Hornissenstich mit dem Verbleib des Stachelapparates der Biene, das sind die Giftdrüse, Pumpmuskel und Gift-Stachel an der Einstichstelle zu erwarten. Diese müssen entfernt werden.
Weiterlesen: Bienenstich
Der Biss einer einheimischen Giftschlange kann für unseren Hund tödlich sein - Kreuzotter, Aspisviper und Wiesenotter gibt es in vielen Gegenden auch bei uns. Wir Hundebesitzer ahnen gar nicht, durch welche Welt unser Hund da stöbert, wenn er nur 5 oder 10 Meter neben uns lebensfroh und neugierig seine Nase in ein Gebüsch steckt, sein Geschäft neben einem dichten Brennesselfeld macht und gleich darauf wieder über eine sonnenbeschienene Brachfläche galoppiert und uns dabei zulacht. Wir haben alles unter Kontrolle - denken wir. Und unser Hund vertraut uns. Dabei ist ein Kreuzotterbiss wenn er nicht direkt beobachtet wird, für die meisten Hundebesitzer erst sehr spät - manchmal für die Hunde lebensgefährlich zu spät - erkennbar. Bleibt der Schlangenbiss unbehandelt kann dies ein qualvolles, langsames Sterben für den Hund bedeuten. Diese Dokumentation soll Hundebesitzern helfen, einen Giftschlangenbiss so früh wie möglich zu erkennen und den Ersthelfer vor Ort in die Lage versetzen, die richtigen Sofortmassnahmen ohne Zeitverzug einzuleiten. Ein Schlangenbiss ist dabei immer ein tiermedizinischer Notfall - der eine intensivmedizinische Versorgung durch den Tierarzt notwendig macht.
Weiterlesen: Schlangenbiss
Eine Unterkühlung stellt insbesondere für die Kurzhaarrassen ein besonderes Risiko in der kalten Jahreszeit dar. Generell sind jedoch alle Hunde davon bedroht, es ist lediglich eine Frage der Zeit wie lange sie der Kälte ausgesetzt waren und welche Begleitumstände wie Feuchtigkeit noch hinzukommen. Die Unterkühlung kann dabei den Hund in eine lebensbedrohliche Störung des Kreislaufsystems bringen. Im Zweifelsfall ist deshalb immer besser von einem akuten tiermedizinischen Notfall auszugehen, der ein sofortiges Handeln notwendig macht und danach den Tierarzt alles weitere entscheiden zu lassen.
Weiterlesen: Unterkühlung
Eine Augenverletzung kann für den Hund ernste, bis zur Erblindung führende Folgen haben. Das Auge ist ein extrem empfindliches Sinnesorgan das vom Ersthelfer am Unfallort nur mit grösster Vorsicht notfallmedizinisch behandelt werden darf. Der Ersthelfer am Unglücksort sorgt vor allem dafür daß sich die Schädigung nicht verschlimmert, z.B. durch Kratzen oder Reiben des Hundes am Auge und organisiert den sofortigen Transport zum Tierarzt.
Weiterlesen: Augenverletzung
Ein Knochenbruch ist ein tiermedizinischer Notfall der ein sofortiges Handeln erforderlich macht. Dieses Dokument behandelt den Knochenbruch an einer Gliedmasse. Der Ersthelfer am Unglücksort übernimmt die notfall-medizinische Erstversorgung des Hundes und organisiert den unverzüglichen Transport zum Tierarzt.
Weiterlesen: Knochenbruch
Ein Unfall mit einem Hund und einem Auto, Motorrad oder gar LKW und Bus geht für den Hund oft sehr böse aus. Aufgrund seiner geringen Körperhöhe kommt der Hund leicht unter den PKW oder wird sogar von den Reifen überrollt. Die Unfallfolgen können sehr vielfältig schwer und im ersten Moment kaum zu überschauen sein. Ein Autounfall mit Hund ist daher immer sehr ernst. Der Ersthelfer am Unglücksort übernimmt die notfall-medizinische Erstversorgung des Hundes und organisiert den Transport zum Tierarzt.
Weiterlesen: Verkehrsunfall
Eine Nasenblutung beim Hund ist für den Halter meist sehr erschreckend - zumal die Blutung auch sehr stark sein kann. Was hat mein Hund - eine ernste Erkrankung oder nur ein vorrübergehendes Wehwechen? Muss der Hund sofort zum Tierarzt - oder kann ich die blutige Nase ignorieren? Soviel vorneweg: Ignorieren ist immer falsch - denn Nasenbluten kann ein Zeichen für eine ganze Anzahl sehr ernst zu nehmende Erkrankungen sein. Starke Blutungen nach einem Unfall oder Rauferei sind auf jeden Fall ein Grund sofort den Tierarzt aufzusuchen. Auch bei schwachem Nasenbluten - wenn sie lange anhalten - muss zumindest die Möglichkeit einer Vergiftung mit Rattengift mit seiner perfiden gerinnunngshemmenden Wirkung auf das Blut immer mit betrachtet werden.
Weiterlesen: Nasenbluten
Die nachfolgenden Ausführungen geben einen Überblick über die Vergiftungsgefahren, denen ein Hund ausgesetzt ist. Ob beim Freilauf, beim Gassigehen an der Leine, im Garten oder ja sogar in den eigenen vier Wänden - unsere Hunde sind hierbei einer Vielzahl von Gefahren ausgesetzt. Auf die Risikofaktoren, die wir selbst am stärksten beeinflussen können - legt diese Dokumentation den Hauptschwerpunkt: unsere eigene Unaufmerksamkeit und unser mangelndes Risikobewusstsein.
Weiterlesen: Vergiftungsgefahren
Im Winter macht aggressives Streusalz, nasse Pfoten, Rollsplit, Schnee und Eis unseren Hunden zu schaffen. Nebenwege und Treppen sind an manchen Stellen so stark mit Streusalz belegt, dass auf der winterlichen Gassitour das Salz unter unseren Schuhsohlen richtig knirscht. Viele Hundebesitzer ahnen nicht, wie sich der direkte Salzkontakt für ihren Hund an seiner empfindlichen Haut zwischen den Zehen anfühlen muss. Denn unser Hund steht ja an manchen Stellen förmlich im Salz. Die Salzlauge dringt dann tief zwischen die Zehenballen des Hundes ein und dazu reißt scharfkantiger Rollsplitt die Hornhaut am Zehenballen auf und beides gemeinsam - Rollsplitt und Streusalz - führen zu tiefen Rissen und Entzündungen in der empfindlichen Haut. Die Pfoten werden mit jedem Spaziergang wunder, jedesmal kommt wieder Streusalz in die Risswunden, jedesmal wird so eine Heilung der eingerissenen Stellen verhindert und jeder Schritt wird immer mehr zur Qual. Manche Hunde verweigern sogar vor Schmerzen das Weitergehen und andere leiden stumm vor sich hin und ertragen es. Diese Dokumentation soll ein bisschen Verständnis für den Hund im Winter wecken und Möglichkeiten zeigen, die Situation für den Hund bedeutend angenehmer zu machen.
Weiterlesen: Streusalz
Der Atemstillstand ist ein akuter tiermedizinischer Notfall der ein sofortiges Handeln notwendig macht. Ohne lebensrettende Sofortmaßnahmen würde der Hund sterben. Es ist dabei insbesondere darauf zu achten, ob nicht schon ein Herzstillstand eingetreten ist und dieser als Sofortmaßnahme behandelt werdn muss. Der Ersthelfer am Unglücksort übernimmt die notfall-medizinische Erstversorgung des Hundes und organisiert den unverzüglichen Transport zum Tierarzt.

NOTFALL-CHECKLISTE : Atemstillstand beim Hund
A. AUSGANGSLAGE
- Nach Verschlucken eines Fremdkörpers sind die Atemwege blockiert, oder nach einem Unfall, Hitzschlag oder auch einer unbekannten Ursache liegt der Hund da wie tot und atmet nicht mehr. Das Herz schlägt aber noch.
- WICHTIG: nach einem Atemstillstand muss immer ganz kurz danach der Herzstillstand erwartet und ggf. sofort behandelt werden.
B. VORBEREITUNG UND SELBSTSCHUTZ
- beruhigend auf den Hund einwirken, auch wenn er wie in diesem Fall bewusstlos wirkt
- auch beruhigend auf die anderen Personen einreden, Panik hilft niemandem !

- unüberlegte Maßnahmen von anderen Personen vermeiden
- Hund anleinen bzw. festbinden (der Hund könnte im Schock davon laufen, z.B. in ein Auto), Details siehe -> Sichern und Beruhigen
- den Hund in die stabile Seitenlage bringen, Details siehe -> stabile Seitenlage
- die Atemwege müssen frei sein -> Atemwege prüfen
Abbildung: Den Hund retten

Sie dürfen dieses Bild mit Quellenangabe gerne auf ihrer Vereinsseite oder Homepage verwenden.
C. SYMPTOME
- keine Atemgeräusche
- keinerlei Bewegung am Brustkorb
- keinerlei Bewegung an Maul und Zunge
- Atmung detailliert prüfen mit -> Atmung prüfen
- das Herz schlägt noch, prüfen mit -> Puls prüfen
- WICHTIG: wenn das Herz nicht mehr schlägt, sofort weiter mit NOTFALL-CHECKLISTE -> Herzstillstand
D. NOTFALLMASSNAHMEN
- der Hund ist in höchster Gefahr zu sterben
- deshalb müssen in kürzester Zeit verschiedene Maßnahmen richtig durchgeführt werden

- einerseits müssen die lebensgefährdenden Ursachen beseitigt und eine Mund-zu-Nase-Beatmung durchgeführt werden
- der Puls muss ständig überwacht werden, um ggf. eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchzuführen
D.1 LEBENSGEFÄHRDENDE URSACHEN BESEITIGEN
- die lebensgefährdenden Ursachen müssen vorab oder parallel zu den Wiederbelebungsmaßnahmen beseitigt werden
- diese Maßnahmen müssen sofort und unverzüglich erfolgen
- Ersticken: Fremdkörper im Rachen entfernen
- Verbluten: starke Blutung mit Druckverband stoppen
- Schock: Hund in Schocklagerung bringen -> stabile Seitenlage
- Prüfen ob sicher ein Atemstillstand vorliegt -> Atmung prüfen
- Ersticken: Fremdkörper aus dem Rachen entfernen -> Atemwege freimachen
D.2 WIEDERBELEBENDE MAßNAHMEN
- es muß eine Mund-zu-Nase-Beatmung durchgeführt werden
- die Nase des Hundes zeigt zum Helfer
- Mund des Hundes zuhalten, so dass keine Luft entweichen kann
- evtl. mit beiden Händen Lefzen halten und abdichten
- aus Hygienegründen evtl. dünnes Tuch über die Nase des Hundes legen
- dann von vorne im direkten Kontakt mit der Nase vorsichtig Luft in die Nasenlöcher blasen
- der Brustkorb des Hundes muss sich dabei heben
- in einer Frequenz von etwa 20 bis 30 Mal je Minute beatmen
- jedes 3te Mal kurz prüfen, ob die Atmung ds Hundes wieder eingesetzt hat
- von Zeit zu Zeit den Puls prüfen
- sonst ggf. Herz-Lungen-Reanimation
E. TRANSPORT ZUM TIERARZT
- wenn möglich einen Helfer organisieren, herbeirufen oder herwinken, auch ggf. auch laut um Hilfe rufen
- vorab mit Tierarzt telefonisch Kontakt aufnehmen

- sicherstellen daß die Praxis oder Klinik geöffnet hat
- wenn der Hund gehen kann, sollte man ihn lassen
- die Fahrt zum Tierarzt sollte schnell wie möglich erfolgen, dabei darf man aber keine unnötigen Risiken auf sich nehmen sein
- wenn man selbst zu aufgeregt zum Autofahren ist sollte man jemand Anderes bitten dies zu übernehmen
- weitere Details zum Transport des verletzten Hundes, siehe -> Transport
F. WEITERE HINWEISE
F.1 Videos zum Thema
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Auf los geht's: Im TV läuft gleich ...
Wie man eine Mund-zu-Nase-Beatmung als Wiederbelebung durchführt ...
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G. DOKUMENTEN-HISTORIE
Jeder Hundehalter sollte über die elementaren Grundkenntnisse verfügen.
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