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Textbeiträge zu Spezielle Situationen
Die Gebetsstellung beim Hund ist ein Anzeichen für sehr ernsthafte Beschwerden im Bauchbereich. Es geht dabei um mehr als ein einfaches Bauchweh. Wenn Ihr Hund dieses Symptom zeigt, Abbildung siehe unten - gehen Sie von einem tiermedizinischen Notfall aus - auch wenn Sie für die mögliche Ursache zunächst keine Erklärung finden. Ihr Hund versucht sich durch dieses Strecken in der Gebetsstellung eine Schmerzentlastung im Bauchbereich zu verschaffen. Diese Dokumentation soll dem Hundehalter den Ernst der Situation vor Augen führen - ihn aber auch in die Lage versetzen, die Gebetsstellung von harmlosen Signalen wie der Spieleaufforderung zu unterscheiden. Liegt das Schmerzsymptom der Gebetsstellung vor, handelt es sich oft um einen Notfall der keinen Aufschub duldet und dessen Ursache dringendst vom Tierarzt abgeklärt werden muss.
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Zahnschmerzen tun tierisch weh. Das wissen wir Menschen bei uns - aber wissen wir das auch bei unserem Hund? Und umso älter unser Hund wird, um so wahrscheinlicher ist es, dass auch er einmal Zahnschmerzen hat. Und leidet. Dabei können uns Hunde Zahnschmerzen nicht so anzeigen, wie sie zum Beispiel bei Schmerzen an einer Pfote durch das Hinken tun. Schlimmstenfalls leidet unser Hund tage-, wochen- und monatelang - und wir merken es nicht. Vielleicht hat er manchmal Tränen in den Augen. Aber wir sehen es nicht. Die nachfolgende Dokumentation soll den Hundehalter dabei unterstützen, Hinweise auf Beschwerden seines Hundes im Zahn- und Kieferbereich selbst so früh wie möglich zu erkennen. Die Zahnmedizin beim Hund ist heute soweit entwickelt, dass dem Hund von der Zahnfüllung bis zum Zahnimplantat ein schmerzfreies Leben möglich ist.
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Ein Darmverschluss führt in aller Regel in wenigen Stunden zu schwersten Komplikationen und unbehandelt zum Tod des Hundes. Die gesamte Verdauung wird durch den Darmverschluss blockiert, der Nahrungsbrei staut sich auf und wird dabei von Bakterien zersetzt. Gase und Giftstoffe entstehen. Es drohen schwerste Schäden an der Darmwand, ein Absterben des betroffenen Darmabschnitts und danach ein Aufreißen des Darms und Eindringen des bakteriendurchsetzten Verdauungsbreis in den Bauchraum. Ein Darmverschluss ist immer und ohne Ausnahme (!) - ein absolut dringender, tiermedizinischer Notfall.
Weiterlesen: Darmverschluss
Fieber ist ein Hinweis auf einen entzündlichen Prozess im Körper. Dabei kann - unabhängig von der Grunderkrankung - sehr hohes Fieber für den Hund lebensbedrohlich werden. Diese Dokumentation soll dem Hundehalter helfen lebensbedrohliches Fieber und kritische Vitalwerte seines Hundes frühzeitig zu erkennen. Fieber über 41 Grad ist ein tiermedizinischer Notfall. Im Rahmen der Notfallversorgung durch den Erst-Helfer vor Ort soll das Fieber gesenkt werden und der Hund so schnell wie möglich in die Tierklinik oder Tierarztpraxis zur weiteren Intensiv-Versorgung transportiert werden.
Weiterlesen: Fieber
Übler Mundgeruch kann eine große Belastung für das Zusammenleben zwischen Mensch und Hund sein. Manchmal riecht die ganze Wohnung nach dem schlechten Atem, manchmal stinkt das ganze Auto unerträglich. Häufig liegt die Ursache des Mundgeruchs im Bereich der Zähne, Zahnbelag oder sich übelriechend zersetzende Nahrungsreste zwischen den Zähnen und in den Zahnfleischtaschen. Der Mundgeruch kann aber auch Hinweis auf eine innere Erkrankungen sein und muss deshalb sehr ernst genommen werden. Die nachfolgende Dokumentation zum Mundgeruch beim Hund soll dem Hundehalter Hinweise auf die möglichen Ursachen geben und auch aufzeigen, was mit Sofortmaßnahmen und Hausmittel gegen Mundgeruch zu erreichen ist. Manche dieser Hausmittel sind gegen Mundgeruch hilfreich, manche können je nach Einzelfall nur bedingt helfen - in jedem Fall sind sie als Sofortmaßnahme einen Versuch wert. Sollte der fiese Gestank trotz Mundhygiene und Zähneputzen anhalten, ist ein Besuch beim Tierarzt auf jeden Fall dringend angeraten.
Weiterlesen: Mundgeruch
Kohletabletten aus medizinischer Kohle sind bei Vergiftungen das einzige Mittel, das der Hundebesitzer selbst noch gegen die einsetzende Giftwirkung anwenden kann. Dabei gilt: umso schneller die Aktivkohle mit dem Gift im Magen und Darmbereich in Kontakt kommt, um so höher ist die Wirksamkeit der Gegenmaßnahme. Jeder Hundehalter sollte deshalb eine Anti-Gift-Notration an Aktivkohle für seinen Hund verfügbar halten. Dennoch bleibt eine Vergiftung immer (!) ein tiermedizinischer Vorfall, der Hund muss also trotz Kohlegabe unverzüglich zum Tierarzt.
Weiterlesen: Kohletabletten bei Vergiftungen
Wie gefährlich sind Knochen? Wenn der Hund einen zu grossen Knochen geschluckt hat - droht im Akutfall eine Erstickung! Insbesondere wenn der Knochen die Atemwege blockiert. Knochen können also sehr gefährlich sein. Hat man beobachtet wie der Hund einen deutlich grossen Knochen an einem Stück verschluckt hat und zeigen sich Anzeichen für Atemprobleme, ist es im Zweifelsfall besser von einem tiermedizinischen Notfall auszugehen. Hat der Knochen den Rachenbereich bereits passiert, und liegt er nun 'schwer' im Magen müssen wir uns akut weniger Sorgen machen. Aber auch im Magen-Darm-Bereich kann es noch Probleme geben.
Weiterlesen: Knochen verschluckt
Wenn sich der Hund übergeben muss, sieht das oft dramatisch aus. In den meisten Fällen ist es das aber nicht gefährlich. Mein Hund kotzt sich die Seele aus dem Leib, und ähnliches hört man dann - dabei hat er vielleicht nur zuviel Gras gefressen. Allerdings - wenn zum Beispiel Blut im Erbrochenen ist, kann das Erbrechen auch ein Hinweis auf eine ernste Krankheit sein.
Weiterlesen: Hund erbricht sich
Es gibt Situationen, da wissen wir schlichtweg nicht Bescheid was Sache ist. Uns fehlen einfach wichtige Hinweise in einem Puzzle - von dem wir nur ahnen, dass es gefährlich enden könnte. Unser Hund kann nicht reden. Er kann uns nicht sagen dass ihm heute morgen - als er unbeaufsichtigt im Garten war - von einem 'freundlichen' Herrn ein großes Leckerli durch den Zaun gereicht wurde. Giftköder?!?
Weiterlesen: Notfall-Symptome
Hilfe, mein Hund frisst Gras - ist das gefährlich? fragt sich mancher Hundebesitzer. Zunächst einmal nein: denn wenn ein Hund hin und wieder Gras frisst, ist das erst einmal ganz natürlich und kein Grund zur Beunruhigung. Viele Hunde machen das. Grasfressen ist also beim Hund normal. Erst wenn die Aufnahme des Grases wirklich auffällig überhand nimmt ... 'Mein Hund frisst Gras wie eine Kuh ... oder büschelweise wie ein Rasenmäher ...' - oder heftige Folgen wie häufiges Erbrechen auftreten, ist das ein Grund der Grasaufnahme genauer auf den Grund zu gehen und auch den Hund dem Tierarzt vorzustellen. Neben physischen Ursachen können auch psychologische Gründe wie zum Beispiel eine Übersprungshandlung aufgrund von Stress die Grasaufnahme als eine Folge haben.
Weiterlesen: Gras fressen
Wenn ein Hund Kot frisst - seinen eigenen oder fremden Kot aufnimmt - ist das mehr als nur ein ästhetisches Problem. Häufig handelt sich um eine schwerwiegende Verhaltensstörung. Viele Hundebesitzer ekeln sich dann vor dem eigenen Hund, wenn er mit einem kot-verschmierten Maul voll menschlichen Fäkalien zwischen den Zähnen herkommt und schmusen will. Sein Atem riecht scheußlich. Eltern graust es bei dem Gedanken, wenn ihr Hund voll von fremder, vielleicht krankmachender Hundescheiße aber auch Menschenkot - von den eigenen kleinen Kindern abgeknuddelt werden will. Dazu ist vielen Hundebesitzern dieses Thema auch einfach nur peinlich. Diese Dokumentation will Hundebesitzern zeigen, dass sie mit diesem so unangenehmen Thema nicht allein sind und Wege aufzeigen das Problem der Kotfresserei in den Griff zu bekommen. Sie finden hier von medizinischen Mitteln über verhaltenstherapeutische Ansätze bis zu alten Hausmitteln eine Vielzahl von Möglichkeiten und Tipps gegen das Kotfressen, viele die man einfach auch mal ausprobieren kann. Jeder Hund ist anders und mit etwas Glück finden Sie das Mittel oder die Kombination verschiedener Mittel die Ihnen und ihrem Hund weiter helfen.
Weiterlesen: Kot fressen
Im unserem engen Zusammenleben mit dem Hund stören stinkende Pupse ganz besonders. Insbesondere wenn der Gestank ekelerregende Ausmaße annimmt, empfinden manche Menschen den Hund als nicht mehr gesellschaftsfähig. Aber - der Hund kann nichts dafür. Blähungen sind oft ein Anzeichen für eine gestörte Verdauung - und meistens hängen die Blähungen mit der Fütterung von schlechtverdaulichem Futter zusammen. Wir können das also ändern. Neben diesen meist harmlosen Ursachen können aber auch schwerwiegendere Gründe bis zu akuten Vergiftungen vorliegen.
Weiterlesen: Blähungen beim Hund
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