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Dackellähme ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine Wirbelsäulenerkrankung. Weil die Dackelrassen von dieser Krankheit besonders oft betroffen sind, musste der Dackel als Namensgeber für die Dackellähme herhalten. Doch kommt die Dackellähme auch bei anderen Hunderassen vor und bei manchen sogar ebenfalls gehäuft (siehe unten Punkt D.5.1 Risikorassen). Vom Dackel und Hund abgesehen, sprechen sogar manche Katzenhalter von der Dackellähmung bei ihrer Katze. Dies ist dann allerdings eine zu weite Ausdehnung des Begriffs, die über die erbliche Vorbelastung als Kennzeichen dieser Krankheit weit hinaus geht. Abgesehen von solchem Sprachwitz ist Dackellähme alles andere als spaßig - im Gegenteil: bei der Dackellähme handelt es sich um eine besonders schwere Form des Bandscheibenvorfalls und ist dann in stark ausgeprägten Fällen durchaus vergleichbar mit der Querschnittslähmung beim Menschen.

 

NOTFALL-CHECKLISTE : Dackellähme   ( Erfahrungen s.u. ? )

 

BEI VERDACHT AUF DACKELLÄHME

Dackellähme ist ein tiermedizinischer Notfall. Warten Sie nicht ab, ob sich das Ganze noch bessert. Wenn es die Dackellähme ist, wird sich nichts mehr bessern - im Gegenteil. Ohne tiermedizinische Behandlung wird sich die Situation sehr wahrscheinlich noch zunehmend verschlechtern.

Bereits beim Verdacht auf Dackellähme (siehe unten Punkt C. SYMPTOME) muss der Hund sofort geschont werden. Jede Art von Hinauf- oder Herunterspringen (Sofa, Auto, Treppen, etc.) muss vermieden werden. Machen Sie sich mit den Anzeichen der Erkrankung vertraut und handeln Sie bereits beim ersten Verdacht. Diese Dokumentation soll Hundehalter sensibilisieren, bereits diese ersten Anzeichen der Dackellähme zu erkennen.

 

Bei der Dackellähme werden Rückenmarksnerven gequetscht und schlimmstenfalls sogar von der Nährstoffversorgung abgeschnitten. Die Dackellähme muss deshalb möglichst schnell erkannt und behandelt werden. Achten Sie auf die untenstehenden Warnzeichen. Unbehandelt drohen die gequetschten Nervenbahnen im Rückenmark abzusterben. Es beginnt ein Rennen gegen die Zeit. Sind die Nerven erst einmal zerstört, kann man ihrem Hund nicht mehr helfen. Abgestorbene Nerven wachsen nicht mehr nach. Deshalb bringen Sie ihren Hund bei den ersten Anzeichen einer Dackellähme zum Tierarzt. Ihr Hund vertraut Ihnen, handeln Sie bevor es zu spät ist.

 

DARAUF KOMMT ES AN - DIE ERSTEN ANZEICHEN DER DACKELLÄHME!

Die vollständige Lähmung ist bei der Dackellähme der gefürchtete Endzustand. Dazwischen gibt es viele Stufen und erste Anzeichen, die Sie kennen müssen. Wenn ihr Hund zu den gefährdeten Hunderassen gehört oder als Mischling entsprechende Merkmale hat, gehört er schon einmal in die Risikogruppe. Wenn er dazu älter als ein Jahr ist, steigt mit zunehmendem Alter das Erkrankungsrisiko. Weitere Risikofaktoren sind [überhöhtes Körpergewicht] und ungesunde körperliche Belastungen, wie Treppen hoch- und runter springen, vom Sofa-springen, aus dem Auto-springen, etc. Wir müssen uns dabei vor Augen halten, dass das Herunterspringen einer einzigen Treppenstufe für einen Zwergdackel so hoch ist, wie für uns das Herunterspringen von einer mehr als zwei Meter hohen Mauer.

Wenn der Hund nun auf einmal Verhaltensänderungen zeigt, keine Treppen mehr gehen will oder sich überhaupt nicht mehr bewegen will, ist das bei den Hunden aus der Risikogruppe ein erstes Anzeichen. Wenn er dazu noch gelegentlich humpelt und hinkt, ist das ein sehr ernstes Anzeichen. Sie sollten jetzt dringend zum Tierarzt und den Hund untersuchen lassen.

Kommen jetzt noch [Schmerzsymptome] wie eine Art Aufschrei oder Wimmern dazu, reagiert ihr Hund schmerzempfindlich auf Berührung an den Hinterbeinen und Rücken - sind das bereits deutliche Symptome einer Dackellähme. Wenn er gar erste Lähmungserscheinungen wie das Hinterherziehen der hinteren Gliedmaßen zeigt, ist das bereits eine echte, höchste Alarmstufe. Unterbrechen Sie alles was Sie geplant haben! Warten Sie nicht ab, das wird nicht mehr von alleine besser. Kümmern Sie sich dringendst ihren Hund. Ihr Hund vertraut Ihnen - handeln Sie bevor es zu spät ist.

A. AUSGANGSLAGE

  • der Hund taumelt plötzlich
  • er jault auf
  • scheinbar hat er die Kontrolle über die hinteren Gliedmaßen verloren
  • nach dem Aufrichten zieht er die Hinterbeine hinter sich her
  • nach diesen ersten Anzeichen kann es sein, dass sich der Hund scheinbar wieder erholt - bei der Dackellähmung eine gefährliche Fehleinschätzung!
  • in ganz schweren Fällen kann die Schädigung im Verlauf aber auch so weit gehen, dass der Hund Kot und Urin nicht mehr halten, er scheint plötzlich nicht mehr stubenrein zu sein

 

 

Abbildung: Dackellähme

Dackellähme

Sie dürfen dieses Bild mit Quellenangabe gerne auf ihrer Vereinsseite oder Homepage verwenden.

 

 

B. HINTERGRUND-INFO'S: WAS MAN ÜBER DIE DACKELLÄHME WISSEN SOLLTE

B.1 Was ist die Dackellähme?

  • als Dackellähme bezeichnet man umgangssprachlich Lähmungserscheinungen, die von einer schweren Form des Bandscheibenvorfalls hervorgerufen werden
  • andere Bezeichnungen für Dackellähme sind Dackellähmung, Teckellähme, Hundelähmung - wobei auch diese Bezeichnungen keine medizinischen Fachbegriffe sind
  • der medizinisch korrekte Begriff für die Dackellähme wäre [Bandscheibenvorfall] (Diskopathie)
  • durch den Bandscheibenvorfall wird die das Rückenmark gequetscht mit der Folge von schwersten Schmerzen und Lähmungen
  • zur Gruppe der Dackelrassen gehören folgende Hunderassen: Rauhhaardackel, Langhaardackel, Dackelmischlinge

 

B.2 Dackellähme nur beim Dackel?

Bekommen nur Dackelrassen die Dackellähme? Klares Nein. Einen [Bandscheibenvorfall] und nichts anderes ist ja die Dackellähme - kann bei jeder Hunderasse und jedem Mischlingshund auftreten. Jedoch sind die Hunderassen mit einer bestimmten Anatomie prädisponiert, also besonders anfällig für Bandscheibenprobleme. Langer Rücken, kurze Beine und kleinwüchsig - sind die typischen Risikomerkmale. Auch wurde beobachtet, dass die Erkrankung bei ganz bestimmten Hunderassen besonders gehäuft - bereits ab dem Alter zwischen 4 und 6 Jahren vorkommt. Betroffen sind Hunderassen wie Bassets, Pekinesen, Französische Bulldoggen, Pinscher, Spaniel, Zwergpudel. Deshalb ist bei diesen Rassen von einer genetischen Disposition auszugehen.

 

B.3 Dackellähme als Folge von Überzüchtung und rassebedingten [Erbschäden]

  • das Auftreten der Dackellähme wurde bei bestimmten Hunderassen (s.o. Punkt B.2) als besonders gehäuft beobachtet
  • auch aufgrund von radiologisch nachweisbaren Bandscheibenveränderungen (siehe Punkt K. Quellen) schon ab einem Jahr steht als vermutete Ursache eine rassebedingte Anfälligkeit und [Erbschäden] im Raum
  • man geht dabei von einer genetisch bedingten Wachstumsstörung des Bandscheibenknorpels aus
  • diese chondrodystrophe Rassen sind gekennzeichnet durch einen langen Rücken und kurze Beine, eben dackelartig - aber nicht alle
  • während andere Rassen die Dackellähme als 'normale' Verschleißerkrankung der Bandscheiben erst später, ab etwa fünf Jahren entwickeln können

 

Wenn eine Dackellähme im Frühstadium erkannt wurde, ist das ein Alarmzeichen und Chance zugleich. Denn durch geeignete Präventionsmaßnahmen - von der Schonung vor bestimmten Belastungen bis hin zum Muskelaufbau und [Physiotherapie] - kann dem Fortschreiten der Krankheit entgegen gewirkt werden. Jeder Hundehalter einer gefährdeten Rasse sollte deshalb die Symptomatik (siehe unten Punkt C.) ganz genau kennen.

 

B.4 Sind ein Bandscheibenvorfall und die Dackellähme das selbe?

  • im Prinzip ja
  • die Dackellähme ist eine schwere Form des Bandscheibenvorfalls mit Lähmungserscheinungen
  • ein leichter Bandscheibenvorfall ist aber noch nicht mit Lähmungen verbunden
  • der aufmerksame Hundebesitzer kann also wenn er erste Anzeichen eines Bandscheibenvorfalls erkennt, durch entsprechende Maßnahmen (siehe unten I. Prophylaxe) möglicherweise den schweren Verlauf verhindern

 

Bei den Heilungschancen der Dackellähme spielt der Faktor Zeit eine besonders große Rolle. Um so länger die Nerven im Rückenmark gequetscht bleiben, um so schwieriger wird es danach den vorherigen, gesunden Zustand wieder herzustellen. Die Folgen können bleibende, schwerste Lähmungen sein - mit vollständiger Urin-Inkontinenz und Kot-Inkontinenz.

 

C. SYMPTOME DER DACKELLÄHME

Wichtiger Hinweis: Die nachfolgenden Symptome sind typisch für die Dackellähme, sie müssen aber nicht zwangsläufig in jedem Einzelfall auftreten und auch dann, wenn sie auftreten, können sie sehr verschieden stark ausgeprägt sein.

C.1 erste Symptome zu Beginn der Dackellähmung

  • der Hund mag sich nicht mehr bewegen, die frühere Bewegungsfreude ist verloren oder erkennbar reduziert
  • er scheint Schmerzen zu haben
  • er mag auf einmal nicht mehr hochspringen oder Treppen gehen
  • das Hineinspringen und Herausspringen aus dem Auto machen ihm Probleme, oder der Hund verweigert es komplett
  • die Bewegungen erscheinen ungelenk und staksig, er hat Koordinationsstörungen
  • im Rückenbereich beim vorsichtigen (!) Abtasten zeigt er eine Schmerzempfindlichkeit aufgrund der verspannten Muskulatur an der Wirbelsäule
  • beim Hochheben jault er vor Schmerzen auf

 

C.2 typische Symptome der Dackellähme im weiteren Verlauf

  • die oben unter C.1 geschilderten Symptome zuzüglich der nachfolgenden Symptome:
  • starke Bewegungseinschränkungen an Vorder- oder Hinterbeinen
  • die Bewegungsfähigkeit der betroffenenen Gliedmaßen ist gerade noch gegeben
  • die [Stellreflexe] sind noch da, möglicherweise verlangsamt
  • Probleme mit dem Urin- und/oder Kotabsatz, insbesondere Inkontinenz
  • manche Hunde machen einen [Katzenbuckel]

 

C.3 schwerste Symptome

  • komplette Lähmung und damit Ausfall der betroffenen Gliedmaßen; dies entspricht der Querschnittslähmung beim Menschen
  • wenn nur die Hinterbeine betroffen sind, schleift der Hund ein oder beide Beine hinter sich her
  • es können neben den Hintergliedmaßen auch die Vorderbeine komplett gelähmt sein; dies entspricht der Tetraplegie beim Menschen
  • Ausfall der [Stellreflexe]
  • kompletter Verlust der Kontrolle des Urin- und/oder Kotabsatzes, Details siehe auch -> Inkontinenz
  • keinerlei Schmerzempfinden (Ausfall des Tiefenschmerzes), dies stellt der Tierarzt fest

 

RISIKORASSEN FÜR DIE DACKELLÄHME

Grundsätzlich kann jede Hunderasse an der Bandscheibe erkranken. Bei bestimmten Hunderassen (siehe unten Punkt D.5.1 Risikorassen) tritt die Dackellähme aber besonders früh auf, oft deutlich vor dem fünften Lebensjahr. Man geht deshalb von einer genetischen Disposition aus, diese Risikorassen werden auch als chondrodystrophe Rassen bezeichnet. Die meisten dieser Rassen sind durch einen Körperbau mit kurzen Beinen und langem Rücken gekennzeichnet. Veränderungen insbesondere Verkalkungen an den Bandscheiben können bei diesen Rassen im Einzelfall schon ab dem ersten Lebensjahr durch Röntgen festgestellt werden.

 

D. URSACHEN UND KRANKHEITSVERLAUF DER DACKELLÄHME

D.1 Ausgangspunkt der Dackellähme ist eine Rückenmarksquetschung durch einen Bandscheibenschaden

  • die ursprünglich elastische, äußere Knorpelmasse der Bandscheibe verkalkt mit der Zeit und wird brüchig
  • durch die Einlagerung des Kalks kommt es zum Verlust von Elastizität, irgendwann reißt die Bandscheibe ein
  • dies kann ein altersbedingter Verschleißprozess oder auch veranlagungsbedingte degenerative Veränderungen an den Bandscheiben sein; anfällige Hunderassen: siehe unten Punkt D.5.1 Risikorassen
  • das gallertartige Innere der Bandscheibe tritt aus und wird auf das Rückenmark gequetscht
  • Auslöser kann ein weiter Sprung über einen Graben mit hoher Belastung der Wirbelsäule, ein Sprung aus dem Auto, aber selbst schon ein kleiner Sprung vom Sofa sein
  • wenn bereits eine entsprechend schwere Vorschädigung vorliegt, kann als Auslöser der Dackellähme schon eine ungeschickte Bewegung genügen - ohne dass dieser Vorgang vom Hundehalter bemerkt wird

 

D.2 zwei Arten des Bandscheibenschäden führen zur Dackellähme

  • einmal eine Vorwölbung der Bandscheibe, wobei diese noch intakt bleibt
  • zum Anderen ein Aufreißen des Bindegewebsringes der Bandscheibe, wobei Teile der Bandscheibe und der gallertartige Kern in den Wirbelkanal im Inneren der Wirbelsäule eindringen
  • dabei kann es in schweren Fällen zu einer vollständigen Durchtrennung der Nervenleitungen kommen

 

D.3 Folgen des Bandscheibenschadens

  • in leichteren Fällen kommt es lediglich zu einer Vorwölbung der Bandscheibe, die dann auf das Rückenmark drückt
  • es kommt dabei zu Druckschädigungen am Rückenmark
  • verletzungsbedingte Schwellungen erzeugen zusätzlichen Druck auf die Rückenmarksnerven
  • es kann zu Durchblutungsstörungen und Einblutungen in diesen Bereich kommen
  • wenn die Rückenmarksnerven zu lange abgedrückt werden, können durch die Mangelversorgung die Nerven irreparabel absterben

 

D.4 Schwere Folgen der Dackellähme

  • neben der Schwere der Quetschung oder gar Durchtrennung der Rückenmarksnerven ist die Position an der Wirbelsäule, wo dies geschieht - ebenfalls von großer Bedeutung
  • um so höher an der Wirbelsäule der Schaden auftritt, um so mehr Körperbereiche sind betroffen
  • bis zur vollständigen Lähmung aller vier Gliedmaßen
  • die neurologischen Folgen sind Schmerzen bis zum Totalausfall der Nervenleitung mit Lähmung und vollständigem Ausfall des Schmerzempfindens
  • durch die mangelnde Beweglichkeit aufgrund der Lähmungen können sich im weiteren Verlauf als Folge auch äußere Druckstellen mit Hautschädigungen entwickeln
  • wenn die Nervenstränge weit oben an der Wirbelsäule und dort total abgetrennt sind, muss der Hund leider oft [eingeschläfert] werden

 

D.5 Risikofaktoren der Dackellähme

D.5.1 Risikorassen

Folgende Hunderassen gelten für die Dackellähme als anfällig:
  • Basset
  • Beagle
  • Cockerspaniel
  • Corgie
  • Dachsbracken
  • Dackel, alle Rassen
  • Lhaso-Apso
  • Pekinesen
  • Scottish Terrier
  • Spaniel
  • Französische Bulldogge
  • Pudel, Zwergpudel
Je nach vererbten Merkmalen können auch Mischlinge mit Beteiligung der obigen Rassen betroffen sein.

 

D.5.2 Risikoaktivitäten, die die Entwicklung einer Dackellähme begünstigen können

Alles was die Bandscheiben des Hundes übermäßig belastet, ist ein Risiko. Dazu gehören u.a.:
  • Treppen steigen
  • Übergewicht
  • bei kleinen Rassen, wie eben Dackeln - häufiges Herunterspringen vom Sofa, Sessel, Fensterbank, aus dem Auto springen, etc.
  • bei entsprechender Vorschädigung sämtliche Hundesportartarten, die die Wirbelsäule übermäßig belasten können

 

E. NOTFALLMASSNAHMEN

  • wenn Sie den Verdacht auf eine Dackellähme haben, muss ihr Hund umgehend zum Tierarzt
  • der Wirbelsäulenbereich sollte ab sofort möglichst wenig belastet werden
  • verwenden Sie deshalb ab sofort ein Brustgeschirr anstelle des Halsbandes
  • den Hund sofort schonen, ihn nicht mehr hoch oder runter springen lassen, egal von was
  • strikte Bewegungseinschränkung und Schonung bis zur Tierarztbehandlung, im Zweifelsfall sofort in die Hundebox
  • Treppen meiden, ansonsten den Hund an Treppen tragen
  • wenn es gewichtsmäßig möglich ist, den Hund ab sofort schonend tragen
  • auch ins Auto hineinheben
  • Wärmelampe zur Entspannung der Rückenmuskulatur

 

F. VERDACHT AUF DACKELLÄHME - WANN ZUM TIERARZT ?

  • unbedingt so schnell wie möglich zum Tierarzt
  • unter bestimmten Umständen kann dem Hund noch gut geholfen werden
  • um so früher der Hund behandelt wird, um so besser sind seine Chancen vor bleibenden Schäden bewahrt zu werden
  • falls im Einzelfall eine Operation notwendig sein sollte, sollte diese innerhalb von 24 Stunden erfolgen

 

F.1 zu welchem Tierarzt bei Verdacht auf Dackellähme?

  • idealerweise gehen Sie zu einem spezialisierten Tierarzt
  • am besten zu einem Tierorthopäden, der auch an der Wirbelsäule operiert
  • auf den Homepages der Tierärzte finden Sie dazu Informationen
  • weitere Details siehe auch -> Tierarztpraxis oder Tierklinik

 

G. DIE DIAGNOSTIK BEI DACKELLÄHME

G.1. Klärung der Krankheitsvorgeschichte (Anamnese)

  • der Tierarzt wird den Hundehalter nach der Vorgeschichte der Krankheit befragen
  • wann sind die ersten Symptome der Dackellähme aufgetreten
  • welche Begleitumstände wurden beobachtet
  • was war ausschlaggebend für den Tierarztbesuch
  • was wurde bereits im Vorfeld wann gemacht
  • hatte der Hund schon einmal eine Dackellähme oder ist dies das erste Mal
  • ist die Dackellähme bei seinen Wurfgeschwistern, dem Muttertier oder Vatertier oder anderen Hunden im selben Haushalt auch schon einmal aufgetreten
  • gehört der Hund rassemäßig zu den Risikorassen der Dackellähme (siehe oben Punkt D.5.1 Risikorassen)
  • werden besonders belastende Sportarten mit dem Hund gemacht

 

G.2. allgemeine tierärztliche Untersuchungen

  • der Tierarzt überprüft die typischen Symptome (siehe oben Punkt C. SYMPTOME DER DACKELLÄHME)
  • äußerliche Beobachtung des Hundes
  • Abtasten (Palpation)
  • der Tierarzt führt verschiedene neurologische Untersuchungen durch, z.B. prüft er den [Stellreflex]

 

G.3 spezielle Diagnostik, bildgebende Verfahren

  • [Myelografie], bildgebendes Verfahren mit Röntgen-Kontrastmittel zur Lokalisierung des Bandscheibenschadens
  • auf normalen [Röntgenbildern] ist der [Bandscheibenvorfall] oft gar nicht sichtbar - lediglich die knöcherne Struktur der Wirbel wird abgebildet
  • mit einer [Magnetresonanztomographie] (MRT) oder Kernspintomographie werden auch das Rückenmark und die Bandscheiben sichtbar gemacht, damit ist der Nachweis und die Lokalisierung am sichersten möglich
  • für die bildgebenden Verfahren ist eine Vollnarkose erforderlich

 

G.4 SCHWEREGRADE DER DACKELLÄHME

  • der Tierarzt unterscheidet die Dackellähme nach fünf symptomatischen Schweregraden
  • die Symptome spiegeln die Schwere der Schädigung der Rückenmarksnerven wieder, bis zur totalen Durchtrennung bzw. Absterben ab einer bestimmten Stelle
  • diese Schweregrade sind entscheidend für die Auswahl der entsprechenden Therapieoptionen

 

Dackellähme I.Grades

  • Schmerzen im Wirbelsäulenbereich

 

Dackellähme II.Grades

  • starke Schmerzen
  • unsicherer Gang

 

Dackellähme III.Grades

  • erste Lähmungserscheinungen treten auf
  • erste Koordinationsprobleme

 

Dackellähme IV.Grades

 

Dackellähme V.Grades

  • Symptome wie oben bei Dackellähme IV.Grades, zusätzlich:
  • kompletter Ausfall des Schmerzempfindens in den betroffenen Körperregionen

 

HINWEIS: Eine Dackellähme mit niedrigem Schweregrad ist kein Grund zur Beruhigung, denn unbehandelt können die Lähmungserscheinungen immer weiter fortschreiten.

 

H. THERAPIE DER DACKELLÄHME

  • die Dackellähme wird entsprechend des Schweregrads (siehe oben Punkt G.4 SCHWEREGRAD DER DACKELLÄHME) behandelt
  • in weniger schweren Fällen wird immer zunächst versucht, konservativ - das heißt ohne Operation - zu behandeln

 

H.1 konservative Therapie der Dackellähme

  • die konservative, also nicht-operative Therapie der Dackellähme erfolgt bei den Schweregraden I. und II.
  • das ganz wesentliche Element bei der konservativen Behandlung der Dackellähme ist die Schonung!
  • Schonung des Hundes bedeutet Leinenpflicht, keine Hundewiese, keine Treppen, kein Springen, nur kurze Spaziergänge
  • die Schonung kann bis zur mehrwöchigen Käfigpflicht und Käfigruhe gehen
  • Ziel ist es, den Druck auf das Rückenmark zu reduzieren, in dem die Schwellungen in diesem Bereich zum Abklingen gebracht werden
  • zum Einsatz kommen Medikamente (siehe unten Punkt H.2)
  • Lockerung und Stärkung der Muskulatur durch [Physiotherapie]
  • auch wenn die konservative Therapie anspricht, bleibt das Risiko bestehen, dass sich der Schweregrad negativ weiter entwickelt und die angegriffene Bandscheibe vollständig reißt

 

H.2 medikamentöse Therapie: Ziele und Wirkstoffe

  • die medikamentöse Therapie ist ein wesentlicher Bestandteil der Akutbehandlung der Dackellähme
  • wie oben beschrieben kommt es durch den [Bandscheibenvorfall] neben dem Druck auf die Rückenmarksnerven auch noch zu lokalen Entzündungen, die den Druck auf die Rückenmarksnerven zusätzlich weiter erhöhen
  • deshalb ist es ein wesentliches Ziel der medikamentösen Therapie, den Druck auf die Rückenmarksnerven durch Bekämpfung der Schwellungen und Entzündungen zu reduzieren

H.2.1 zum Einsatz kommende Wirkstoffe sind u.a. :

  • Cortison
  • Vitamin B, hochdosiert gegen die Nervenschäden, z.B. Neuro-ratiopharm, u.a.
  • entkrampfende Wirkstoffe
  • entzündungshemmende Medikamente (Antiphlogistika, Glukokortikoide, COX-2-Hemmer)
  • schmerzlindernde Wirkstoffe, dabei wird jedoch darauf geachtet, dass der Hund nicht völlig schmerzfrei ist, weil er sich sonst nicht schont

 

H.3 operative Therapie

  • ab Schweregrad III. reicht die konservative Therapie allein nicht mehr aus (Einteilung siehe oben G.4 SCHWEREGRADE DER DACKELLÄHME)
  • es muss nun operativ versucht werden, die Rückenmarksnerven vom Druck der Bandscheibe zu entlasten
  • dieser chirurgische Eingriff muss schnell erfolgen, bevor das Rückenmark dauerhaft geschädigt ist
  • dazu muss der Hund noch schmerzempfindlich sein, sonst ist leider auch die Rückenmarks-OP nicht mehr hilfreich
  • um die Durchgängigkeit der Schmerznerven zu prüfen, wird ein Schmerztest durchgeführt: dazu wird dem Hund kräftig in die Zehen gezwickt, die erwartete Reaktion bei Durchgängigkeit des Rückenmarks erfolgt über das Gehirn durch Jaulen, Herumfahren oder Beißen
  • je nach Einzelfall kommen dann verschiedene OP-Methoden zur Anwendung bis zur operativen Öffnung des Wirbelkanals, dabei wird der Wirbelknochen aufgefräst
  • das vorgefallene Bandscheibengewebe wird dabei entfernt
  • wenn die Operation sehr spät erfolgt, können die Nerven jedoch bereits durch die unterbrochene Nährstoffversorgung irreversibel geschädigt sein
  • Hinweis: die Operation an der Wirbelsäule und insbesondere Öffnung des Wirbelkanals muss ein Spezialist durchführen - suchen Sie ggf. frühzeitig über das Internet Tierärzte mit entsprechender Erfahrung und nehmen Sie Kontakt auf!

 

H.3.1 post-operative Maßnahmen

Um den Erfolg des operativen Eingriffs abzusichern, sind nach der Operation einige Maßnahmen unerlässlich und müssen auf Anweisung des Tierarztes strikt eingehalten werden:

  • Ruhigstellung
  • keine Treppen
  • Physiotherapie unterstützt bei Dackellähme den Genesungsprozess ganz wesentlich
  • die Physiotherapie muss professionell, oft mehrmals in der Woche und das über viele Wochen hinweg durchgeführt werden
  • ein Wasserlaufband kann durch die Gewichtsentlastung gerade anfangs sehr nützlich sein
  • Massagen
  • Bewegungsübungen
  • bei Übergewicht [Gewichtsmanagement]

 

H.4 Therapie-unterstützende Maßnahmen

  • [Vitamin B] Tabletten
  • Hunderampe am Auto zum Ein- / Ausstieg, Details siehe [Hundetransport]
  • Gehhilfen für Hunde (Geschirr mit Griff, etc.)
  • Rollstuhlwagen (Rolli) für Hunde, Details siehe [Hunderollstuhl]
  • Massagen
  • Schwimmen zur Muskelkräftigung
  • [Bioresonanztherapie] (umstritten)
  • [Magnetfeld-Behandlung] (umstritten)
  • [Laserakupunktur] (umstritten)

 

H.5 Methoden der Alternativ-Medizin bei der Dackellähme

HINWEIS: Methoden der Alternativ-Medizin können bei der Dackellähme keine fundierte Diagnose und angemessene Akut-Therapie ersetzen. Sie können damit aber viel wertvolle Zeit verlieren. Beim Verdacht auf Dackellähme ist es eine schlechte Idee (!), mit Maßnahmen der Alternativmedizin zu beginnen.
  • [Osteopathie]
  • [Goldakupuntur] als schmerztherapeutische Maßnahme
  • [Homöopathie] kann ursächlich bei der Dacklähme nicht helfen

 

H.6 Prognose bei Dackellähme

Bitte besprechen Sie im jeweiligen Einzelfall das Thema mit ihrem Tierarzt. Jeder Hund ist anders - jeder Fall ist anders. Die nachfolgende Darstellung dient nur der Übersicht. Insbesondere wenn das Thema [Regenbogenbrücke] ins Gespräch kommt, fragen Sie ihren Tierarzt offen, was er tun würde wenn es sein Hund wäre.

H.6.1 Prognose in leichteren Fällen

  • wenn nur erste, leichtere Beschwerden (siehe oben Punkt C. SYMPTOME) aufgetreten sind, ist die Prognose einer symptomatischen Heilung sehr gut - der Hund hat also dann keine Beschwerden mehr
  • aber auch wenn dem Hund dann durch konservative Maßnahmen geholfen werden konnte, ist und bleibt die Bandscheibe als solches geschädigt
  • das Risiko, dass die Dackellähme fortschreitet und die Bandscheibe irgendwann vollständig reißt, ist angestiegen

 

H.6.2 Prognose in schweren Fällen

  • wenn Lähmungserscheinungen aufgetreten sind, das Schmerzempfinden aber noch vorhanden ist, besteht ebenfalls noch weitgehend die Chance auf eine bedingte Heilung
  • wichtig ist die schnelle Einleitung einer geeigneten Therapie, ggf. bis zum operativen Eingriff
  • allerdings kann ein Teil der Bewegungseinschränkungen je nach Einzelfall als [Handicap] zurückbleiben

 

GEBEN SIE IHREM HUND BEI DACKELLÄHME EINE CHANCE

Auch wenn Ihr Hund unheilbar gehandicapt ist - geben Sie ihm eine Chance weiter zu leben. Häufig werden Hunde bei Dackellähme eingeschläfert, obwohl es in der Zwischenzeit viele Möglichkeiten gibt, in dieser Situation für den Hund ein lebenswertes Leben zu gestalten. Vom [Hunderollstuhl] über Inkontinenz-Windeln bis zum Tragegeschirr. Manche Hunde entwickeln mit ihrem Rollstuhl wieder richtig Lebensfreude und kommen sehr gut mit dieser Situation klar.

 

H.6.3 Prognose in sehr schweren Fällen

  • ist eine Harninkontinenz und/oder Kot-Inkontinenz eingetreten, sind die Schädigungen größer (siehe oben Punkt C. SYMPTOME DER DACKELLÄHME)
  • wenn sich dazu nachhaltig kein Schmerzempfinden mehr nachweisen lässt, ist eine Heilung nicht mehr möglich
  • der Hund ist ein [Pflegefall]
  • [Hilfsmittel für Hunde mit Handicap] bis zu Rollstühlen für Hunde ([Hunderollwagen/Hunderollstühle]) können dann das Leben noch lebenswert machen
  • für die Kot-Inkontinenz und Harninkontinenz werden im Handel Windeln angeboten
  • dennoch kann für manche Hunde, die in dieser Situation gar nicht zurecht kommen, ein lebenswertes Leben nicht mehr möglich sein
  • es bleibt dann oft nur der würdevolle Weg über die [Regenbogenbrücke] ([einschläfern lassen (Euthanasie)])

 

MIT EINEM HUND AUS DER RISIKOGRUPPE - WAS TUN?

Wenn der Hund zur Dackellähme-Risikogruppe gehört (siehe oben Punkt D.5.1 - Risikorassen), ist es ratsam von vornherein mit entsprechenden Vorbeuge-Maßnahmen zu versuchen den Beginn der Krankheit zu verhindern. Wenn das nicht gelingt, so wenigstens das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern oder zu verlangsamen.

 

I.PROPHYLAXE - DER DACKELLÄHME VORBEUGEN

  • Brustgeschirr verwenden, das verteilt die Kräfte besser
  • Muskulatur im Wirbelsäulenbereich kräftigen, wie das geht kann dem Hundehalter ein Tierphysiotherapeut oder Tierarzt zeigen
  • Schwimmen ist gut für den Muskulaturaufbau
  • Übergewicht reduzieren (siehe [Gewichtsreduktion])

 

I.1 das Hoch- und Herunterspringen möglichst vermeiden

  • Treppenstufen sind für kleine Hunde eine enorme körperliche Belastung
  • während ein Dobermann für eine Treppenstufe gerade nur den Fuß anheben muss, bedeutet das für den Zwergrauhaardackel den Körper auf mehr als seine Schulterhöhe hoch zu stemmen
  • dies ist so als müssten wir - als Menschen eine ganze Mauer im Ausmaß unserer Schulterhöhe überwinden - je Treppenstufe (!) - hoch und runter
  • Dackel und ähnlich gefährdete Rassen sollte man deshalb über die Treppe hinweg tragen
  • auch das Sofa hoch und herunter springen sollte man unterbinden
  • für das Springen in und aus dem Auto gilt dasselbe, also möglichst vermeiden und den Hund tragen

 

I.2 Dackellähme bereits im Anfangsstadium erkennen und sofort prophylaktisch handeln

  • wichtig ist es - wenn auch damit die Dackellähme nicht zu vermeiden ist, sofort die ersten Symptome (siehe oben Punkt C. SYMPTOME) zu erkennen, Sie sollten sich diese wirklich einprägen!
  • vermutet man eine Dackellähme, muss ein Hund aus der Risikogruppe auch beim ersten Verdacht vorsorglich zum Tierarzt
  • falls sich der Verdacht einer beginnenden Dackellähme erhärtet, muss sofort die konservative Therapie eingeleitet werden

 

J. LEBEN MIT DACKELÄHME - HAUSMITTEL UND BEWÄHRTE TIPPS FÜR DEN ALLTAG

  • wenn der gelähmte Hund sein 'Geschäft' machen muss, kann man ihn mit einem Badetuch um den Bauch unterstützen und dieses halten
  • in der Situation 'Geschäft machen' kann auch ein entsprechendes Hundegeschirr mit Tragegriff helfen
  • wenn der Hund inkontinent ist, helfen spezielle Windeln für Hunde
  • Pfotenschuhe können nützlich sein, wenn ein an den Hinterläufen gelähmter Hund dort seine Krallen bis zu Blutungen herunter schleift
  • Tipp zu Pfotenschuhen: wenn man die Pfotenschuhe vom Schuhmacher oder Schuhreparaturdienst mit Absatz-Leder an den entsprechenden Stellen überziehen lässt, halten sie länger und scheuern nicht gleich durch.
  • bei Gassigängen im Regen den Hund vor Auskühlung schützen, Regenmäntelchen, etc.
  • vorsichtig die gelähmten Beine des Hundes massieren
  • handelsübliche Knorpel-Aufbau-Präparate zur Stärkung des Knorpels geben, z.B. Grünlippmuschelpräparate (die Wirkung ist zwar wissenschaftlich umstritten, aber manchen Hunden soll es schon geholfen haben)

 

K. QUELLEN UND ANSÄTZE FÜR EIGENE RECHERCHEN

  • Untersuchung an Dachshunden, Hinweise auf eine Verkalkung bereits im Alter vom 6. bis 18. Lebensmonat - Zitat: 'High incidence rates of intervertebral disk calcification were seen at 6 to 18 months of age.' - Development of intervertebral disk calcification in the dachshund: a prospective longitudinal radiographic study. - PubMed, National Library of Medicine: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11361121
  • Studie zur Bandscheibenverkalkung - Calcification of intervertebral discs in the dachshund: a radiographic and histopathologic study of 20 dogs - PubMed, National Library of Medicine: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18154641
  • Finnische Studie zur Bandscheiben-Verkalkung, Empfehlung zur radiologischen Untersuchung bei der Zuchtauswahl - Estimate of heritability and genetic trend of intervertebral disc calcification in Dachshunds in Finland - PubMed, National Library of Medicine: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26597811
  • Verkalkung der Bandscheiben beim Dackel - Precision of spinal radiographs as a screening test for intervertebral disc calcification in Dachshunds - PubMed, National Library of Medicine: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26493589
  • Operationen bei Dackellähme - www.kleintierspezialisten.de/infothek/neurochirurgie-neurologie/bandscheibenvorfall-discopathie/
  • www.tierklinik-birkenfeld.de/en/kat.php?k=9

 

 

 

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Der Erfahrungsaustausch unter Hundehaltern kann sehr nützlich sein. Haben Sie Tipps, kennen Sie wirksame Hausmittel? Hier ist der Platz dafür um sich mit anderen Hundehaltern auszutauschen.